1. Deutscher Vergabetag: Podiumsdiskussion zur Umsetzung der eVergabe-Pflicht

BERLIN, 15.9.2014 - In den seit April diesen Jahres geltenden EU-Richtlinien wurden viele der derzeitig geltenden vergaberechtlichen Vorgaben geändert.

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Auch die eVergabe erhält einen neuen Stellenwert: Heute darf die Vergabestelle festlegen, ob Informationen und Dokumente im Vergabeverfahren zwischen Vergabestelle und Bieter auf dem Postweg, per Fax, direkt, elektronisch oder durch eine Kombination dieser Kommunikationsmittel ausgetauscht werden sollen.

Ab 2016 besteht diese Wahlmöglichkeit nicht mehr: Die neuen  EU-Richtlinien schreiben für die  Kommunikation in allen Verfahrensstufen des Vergabeprozesses bis zur Abgabe und Entgegennahme der Angebote den elektronischen Weg verbindlich vor.

Darauf müssen sich Vergabestellen, Bieter und Anbieter von Vergabeplattformen einstellen.

Die neue Pflicht zur elektronischen Kommunikation im Vergabeverfahren wird auch auf dem 1. Deutschen Vergabetag des Deutschen Vergabenetzwerkes (DVNW) thematisiert. In einer Podiumsdiskussion besprechen Dr. Ute von Oertzen Becker, Referat Öffentliche Aufträge, Vergabeprüfstelle, Immobilienwirtschaft, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)aus Sicht des Gesetzgebers, Rain Anja Theurer von der Auftragsberatungsstelle Brandenburg aus Bietersicht und die Geschäftsführer der eVergabe-System-Anbieter Carsten Klipstein (cosinex GmbH), Rudi Grimm (bi medien GmbH), Christian Konhäuser (Healy Hudson GmbH) und Dr. Christian Schneider (Administration Intelligence AG) das Thema "eVergabe-Pflicht ab 2016 - wie rechtskonform umsetzen?"  Die Moderation übermimmt Felix Zimmermann, Bereichsleiter für öffentliches Auftragswesen und Vergaberecht der BITKOM.

Die Podiumsdiskussion im Rahmen des 1. Deutsche Vergabetages des DVNW findet am 23. Oktober 2014 im Bundespresseamt in Berlin statt.

Mehr Informationen und ein Anmeldeformular finden Sie hier.
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