Berlin: Anhebung des vergaberechtlichen Mindestentgelts

BERLIN, 02.08.2017 - Ab 1. August sollen die öffentliche Hand und Firmen, die sich in Berlin um öffentliche Aufträge bewerben, ihren Beschäftigten 9,00 Euro pro Stunde zahlen.

Unternehmen, die sich in Berlin um Aufträge der öffentlichen Hand bemühen, müssen künftig nachweisen, dass sie ihren Beschäftigten mindestens neun Euro in der Stunde zahlen.

Der Berliner Senat hat am 20.06.2017 eine Verordnung beschlossen, die eine Anhebung des vergaberechtlichen Mindestentgelts nach § 1 Abs. 4 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG) vorsieht. Damit steigt der derzeitige vergaberechtliche Mindestlohn von 8,50 Euro auf 9,00 Euro pro Stunde und wird über dem bundesweit geltenden Mindestlohn von 8,84 Euro pro Stunde liegen.

Die Verordnung soll am ersten Tag des auf die Verkündung folgenden Monats in Kraft treten.

Hier geht es zur Pressemitteilung des Senats zum Mindestlohn

(Quelle: forum vergabe e.V.) | B_I MEDIEN