Samoter zieht die Baumaschinenindustrie an

VERONA, 24.01.2017 – Doosan-Bobcat, Hidromek, Mecalac und VF Venieri haben ihre Teilnahme an der Samoter im Februar bestätigt. Damit werden, mit Ausnahme einiger Branchenschwergewichte, fast alle maßgeblichen, in Europa tätigen Baumaschinenhersteller auf dem Branchenevent vertreten sein.

Messehallen der Samoter 2014
Fast alles, was in der Baumaschinenindustrie Rang und Namen hat, zeigt auf der Samoter seine Produkte und Lösungen – gute Voraussetzungen dafür, dass es in den Messehallen auch in diesem Jahr wieder ähnlich voll wird wie 2014. | Foto: Veronafiere
Nach Angaben der Messegesellschaft Veronafiere sind damit jetzt zehn Hallen des Veroneser Messegeländes voll belegt. Die Samoter wird in diesem Jahr von günstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beflügelt. Die Exporte von Baumaschinen und Kranen legten in den ersten neuen Monaten des Jahres um knapp ein Prozent auf 1,86 Milliarden Euro zu. Die Einfuhren von Baumaschinen aus dem Ausland stiegen um 26 Prozent und belegen die gesunde Investitionstätigkeit italienischer Bauunternehmen.
Rückenwind könnte die Messe auch dadurch erhalten, dass in diesem Jahr keine andere Veranstaltung mit einem ähnlich breit gefächerten Themenangebot auf der Agenda steht: Von der Erdbewegung über Betonmaschinen, Brechanlagen und Bohrgeräte bis hin zu Komponenten und Dienstleistungen sind alle Bereiche des Bauens durch die Aussteller repräsentiert. Die 2017er Samoter konzentriert sich auf Lösungen zur Vermeidung und Bewältigung von Naturkatastrophen wie Erdbeben, Überschwemmungen und Erdrutschen. Im Rahmen der Sonderausstellung „Asphaltica“ zeigen die Hersteller von Straßenbaumaschinen, darunter die Branchengrößen Ammann, Marini und Wirtgen Group, neue Produkte und Dienstleistungen.

Gemeinsam gegen Naturkatastrophen

Der Ingenieurverband der Region Venetien FOIV zeichnet auf der Samoter sechs innovative Vorschläge zur Schadensvermeidung und zum Wiederaufbau von durch Naturkatastrophen betroffenen Gebieten aus. Der Wettbewerb, der vom italienischen Ingenieurverband, der Abteilung Zivilverteidigung der Region Venetien, der überregionalen Feuerwehrdirektion Venetien-Trentin-Südtirol und dem Industrieverband Confindustria Veneto unterstützt wird, richtet sich an Ingenieure in ganz Italien, die Lösungen zum vorbeugenden Landesschutz und zum Wiederaufbau von Katastrophengebieten präsentieren können. Der Wettbewerb prämiert die innovativsten Vorschläge zum Schutz von Regionen mit besonderen hydrogeologischen Risiken. In diesem Umfeld kommt es mehr noch als auf Fachwissen und Planung auf die Technik moderner Baumaschinen an, die den Fahrer in diesem gefährlichen Umfeld unterstützen kann.