Verbau: Ruhigere Nerven mit Hydrauliksteifen

FRANKFURT, 13.04.2017 – Bei der Abstützung einer Baugrube in Frankfurts bester Wohngegend verließ sich die Walter Feickert GmbH auf sechs Groundforce Hydrauliksteifen vom Typ MP250. Sie sorgten für einen zügigen Projektverlauf und schonten zudem die Nerven der Verantwortlichen im ausführenden Unternehmen.

Baugrube mit Hydrauliksteifen abgestützt
Baustelle in Frankfurt: Das Groundforce-System macht eine Rückverankerung überflüssig. | Foto: Groundforce

Im Frankfurter Westend an der Liebigstrasse, Ecke Staufenstraße, erstellt die Walter Feickert GmbH seit Anfang September die Fundamente für den Neubau eines mehrgeschossigen Wohnhauses. Zwischen Alter Oper und Palmengarten ist es eine der bevorzugten Wohngegenden der Stadt. Die Gründungsarbeiten sollten Ende November fertig sein. Die Absicherung der Arbeiten erfolgte durch einen klassischen Berliner Verbau mit umlaufender Stahlgurtung. Bei der Abstützung der etwa 29 m langen und bis zu 20,5 m breiten Baugrube verließ sich das Unternehmen auf sechs Groundforce Hydrauliksteifen vom Typ MP250.

Zeit sparen beim Ein- und Ausbau

Der Einsatz von hydraulischen Aussteifungen aus dem Groundforce-Modulsystem hat eine ganze Reihe von Vorteilen. Im Vergleich zum konventionellen Stahlverbau bietet das Mietsystem deutlich messbare Zeiteinsparungen bei Ein- und Wiederausbau. Es muss außerdem kein Material vorgehalten werden, die Sicherungselemente werden nach Bedarf zusammengestellt und, wenn nötig, ‚just in time‘ auf die Baustelle geliefert. Dabei kann der Einbau weiter beschleunigt werden, indem die Steifen weitgehend vormontiert geliefert werden, so dass am Einsatzort nur noch geringfügige Anpassungen der Hydraulikzylinder nötig sind.
Ist der Bauabschnitt vollendet, können die Systemkomponenten ebenso schnell und einfach aus der Baugrube entfernt und wieder abgeholt werden. Es muss also kein Material zwischengelagert werden, ein Vorteil auf beengten Baustellen.

Rückverankerung nicht nötig

Wie Bülent Capar vom Groundforce-Vertrieb erklärt, hatte die Entscheidung der Feickert Bau für diese Form der eine Absicherung noch einen weiteren, eher pragmatischen Grund: „Die Eigentumsverhältnisse der angrenzenden Flurstücke sind in der Regel dispers und bisweilen durch eine Vielzahl von Beteiligungen nicht unkompliziert. Bei einer traditionellen Baugrubensicherung hätte man von einem Verbau mit Rückverankerung ausgehen müssen. Das hätte aber bedeutet, dass von allen Eigentümern der angrenzenden Gebäude eine Zustimmung der notwendigen Arbeiten für die Ankerbohrungen notwendig gewesen wäre.“ Das Groundforce-System bot hier eine unproblematische Lösung, da der Einbau der Hydraulikabstützungen eine Rückverankerung überflüssig macht. Eine langwierige Auseinandersetzung mit den Eigentümern der Nachbargrundstücke war somit überflüssig. „In diesem Fall hat unser Kunde nicht nur Zeit und Kosten gespart“, so Capar, „sondern auch seine Nerven geschont.“