Deutsche Baumaschinenindustrie im Aufwind

FRANKFURT, 13.07.2017 – Sowohl die Baumaschinen- als auch die Baustoffanlagenindustrie setzt ihren Aufwärtstrend des vergangenen Jahres fort. Die Gesamtbranche erhöht daher ihre Umsatzprognose für 2017 auf rund 14,6 Milliarden Euro – ein Plus von fünf Prozent.

Johann Sailer, VDMA
Johann Sailer, Vorsitzender des VDMA-Fachverbandes Bau- und
Baustoffmaschinen, warnt vor konjunkturellen und politischen
Risiken: „Das Wachstum von fünf Prozent ist deshalb nicht in
Stein gemeißelt.“

Vor allem das Baumaschinengeschäft läuft sowohl im In- als auch im Ausland deutlich besser als zum Jahresanfang erwartet, und zwar in allen Teilbranchen (Erd-, Tief-, Tunnel-, Hochbau- und Straßenbaumaschinen). Zu dem in den letzten Jahren schon stabilen Europageschäft kommen nun auch wieder anziehende Geschäfte in anderen Weltregionen wie beispielsweise China und Russland. Einige Hersteller haben bereits Probleme durch Engpässe bei den Zulieferungen.

Auch das Geschäft mit Baustoffanlagen hat sich nach einem schwachen Jahr 2016 vor allem im Inland und in Mitteleuropa wieder deutlich belebt, ist aber vom Niveau vor 2012 noch weit entfernt. Eine belastbare Stärkung der Geschäftsentwicklung im Baustoffanlagenbau wird frühestens im Laufe des nächsten Jahres erwartet.