Rallye Dakar: Russische Trucks siegen auf Conti-Reifen

PLANEGG, 01.02.2017 – Es sind zwei der anspruchsvollsten Wüstenrennen der Welt: Die Rallye Dakar 2017 und das Africa Eco Race 2017. Die Lkw-Wertung in beiden Rennen haben die Renntrucks von Kamaz gewonnen, ausgerüstet mit Continental-Reifen.

Kamaz-Team bei der Siegerehrung
Doppelsieg bei der härtesten Rallye der Welt: Die russischen Kamaz-Trucks mit ihren starken Liebherr-Motoren setzten 2017 auf eine Zusammenarbeit mit Continental.

Es war wie immer eine Herausforderung für Menschen und Maschinen, und nicht zuletzt auch für die Reifen. Auf tausenden Kilometern über Schotterstraßen, raue Bergpisten und im Wüstensand mussten die HSC-Reifen von Continental Traktion, Fahrsicherheit und unbedingte Zuverlässigkeit gewährleisten. Die beiden grenzüberschreitenden Rallyes markieren den Beginn einer Produktkooperation zwischen dem Reifenhersteller Continental und dem russischen Rallyeteam Kamaz Master. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wurden sowohl die mehr als 1.000 PS starken Kamaz-Renntrucks als auch die Service-Lkw mit hochwertigen Conti-Bereifung ausgestattet.

Nikolaev: „Reifen führten zum Sieg“


Sieger der Rallye Dakar in Südamerika wurde Eduard Nikolaew, der mit seiner Crew nach der letzten Etappe der Rallye Dakar 2017 mit einem Vorsprung von 19 Minuten gewann. Ein weiteres Kamaz-Master-Team mit Dimitrj Sotnikow am Steuer beendete das Kopf-an-Kopf-Rennen auf den zweiten Platz. Siegfahrer Eduard Nikolaev gratulierte dem deutschen Reifenhersteller zur starken Leistung: „Während der gesamten Rallye hatten wir keinerlei Reifenprobleme. Aber was viel wichtiger ist, diese Reifen haben uns nach der ersten Rallyewoche zum Sieg geführt. Die zweite Hälfte der Rallye Dakar war der Wendepunkt, der unsere beiden Teams auf Platz eins und zwei im allgemeinen Ranking in der Truck-Kategorie gebracht hat. Dank der überragenden Leistung der Continental-Reifen haben wir keine Zeit für den Reifenwechsel verloren – so wie unsere Konkurrenten“. Platz 3 auf dem Dakar-Podium hat der Niederländer Gerard de Rooy belegt, der das Rennen über mehrere Etappen hinweg angeführt hatte. Er fuhr übrigens auf Wettbewerbspneus von Goodyear.

Reifenwechsel beim Kamaz-Truck
Die Continental Reifen HCS 14 00R20 der Kamaz-Teams hielten den extremen Bedingungen des Rennens praktisch pannenfrei stand.

Nicht zuletzt der Sieg beim Africa Eco Race 2017 bestätigte die Leistungsfähigkeit der russischen Truckteams. Hier macht in der Truck-Kategorie die Crew des erfahrenen Dakar-Piloten Andrej Karginow das Rennen, während Sergej Kuprianow mit seinem Team Platz vier belegte.  
Die Kamaz-Master-Fahrer nehmen seit 1990 an der transkontinentalen Rallye Dakar teil. In diesem Jahr gewann die Crew das anspruchsvolle Rennen bereits zum vierzehnten Mal. Außerdem wird das Team als dreimaliger Sieger des World Off-Road Rallye Cup geführt und siegte schon viermal bei der Silk-Way-Rallye siegreich.

Kamaz-Truck in der südamerikanischen Wüste
Hohe Geschwindigkeiten auf rauem Untergrund: Die schnellen Allrad-Trucks von Kamaz fuhren in diesem Jahr ihren Doppelsieg überlegen nach Hause. | Fotos: Continental