Kontakt aufnehmen
Jetzt 30 Tage testen
📞 (0431) 53592-77 / E-Mail
Mo-Do 08:30 - 16:00 Uhr
Fr 08:30 - 15:00 Uhr

Rückruf vereinbaren

Präqualifizierung: Erleichterte Teilnahme an Ausschreibungen


Für jede Teilnahme an einer Öffentlichen Ausschreibung muss eine Bieterfirma ihre Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit nachweisen. Diese immer wieder gleichen Eignungsnachweise (z.B. die Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft) können auch unabhängig vom Auftrag per Präqualifikation erbracht werden. Eine Bieterfirma kann eine solche Präqualifikation bei einer Präqualifizierungsstelle kostenpflichtig beantragen und so Zeit und Kosten bei der Angebotsabgabe sparen.


Präqualifizierung für Bauunternehmen


Unternehmen des Bauhaupt- und Baunebengewerbes können ihre Eignung und das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen für öffentliche Bauaufträge bei sog. Präqualifizierungsstellen in Deutschland mit einer Präqualifikation nachweisen.
Präqualifizierte Bewerber um öffentliche Aufträge weisen mit einer Registriernummer in ihren Angebotsschreiben darauf hin, dass sie im bundesweit geführten amtlichen Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen geführt sind. Damit entfällt für sie bei jeder öffentlichen Bauvergabe die Vorlage der Eignungsnachweise

Mehr Informationen: www.pq-verein.de



Präqualifizierung für den Liefer- und Dienstleistungsbereich AVPQ

Unternehmen können ihre Eignung und das "Nichtvorliegen" von Ausschlussgründen gemäß § 122 GWB sowie § 48 VgV und § 35 UVgO mit der Eintragung in das Amtliche Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen für den Liefer- und Dienstleistungsbereich (AVPQ) nachweisen.

In das Amtliche Verzeichnis können sich nicht nur IHK-Mitglieder eintragen, sondern auch Mischbetriebe, Handwerksunternehmen und freiberuflich Tätige, die im Liefer- und Dienstleistungsbereich tätig sind.

Die Unternehmen ersparen sich mit der Eintragung die zeitintensive und oftmals fehlerbehaftete Nachweisführung bei der Abgabe von Angeboten. Für sie gilt grundsätzlich die Eignungsvermutung nach § 48 der Vergabeverordnung (VgV) bzw. § 35 der Unterschwellenvergabeordnung (UVgO).

Die Eintragung in das amtliche Verzeichnis erfolgt in einem zweistufiges Verfahren. Auf der ersten Stufe legen die Unternehmer definierte Nachweise, Dokumente und Eigenerklärungen einmal jährlich zur Eignungsprüfung bzw. Präqualifizierung in der für sie zuständigen Präqualifizierungsstelle  vor. Die Präqualifizierung ist Voraussetzung für die zweite Stufe „Eintragung in das amtliche Verzeichnis“, die nach einer abschließenden Prüfung von der zuständigen Industrie- und Handelskammer vorgenommen wird.

Die Antragstellung zur Aufnahme in das amtliche Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen ist ausschließlich über das Web-Portal des AVPQ möglich.

Weitere Informationen zum AVPQ erhalten Unternehmen durch die für Ihr Bundesland zuständige Auftragsberatungsstelle.

Mehr Informationen: https://www.amtliches-verzeichnis.ihk.de/