Effizienter Pflastern und Verfugen dank Maschinenunterstützung

THEDINGHAUSEN, 10.04.2017 – Pflasterverlegen und -verfugen von Hand ist personalintensiv und kostet viel Zeit. Die Firma E+S Bau hat bereits gute Erfahrungen mit dem Hunklinger Pflastergreif gemacht und nun auch einen Weg gefunden, das Einschlämmen von Fugenmaterial zu vereinfachen.

Der Absander verteilt gezielt das Fugenmaterial
Das Verteilen des Fugenmaterials erfolgt mit dem Absander, danach wird eingekehrt bzw. eingeschlämmt.
| Foto: Hunklinger allortech

Der Geschäftsführer von E+S Bau, Simon Sperling, war auf der Suche nach einer Möglichkeit, größere Pflasterflächen mit nur einem Mitarbeiter auch in kurzer Zeit einzuschlämmen. Dabei sollte dieser Mann die Geräte alleine mit seinem Baustellenfahrzeug transportieren können. Für 2.000 bis 3.000 m² waren schon mal 4 Mitarbeiter eine Woche lang beschäftig. Das sei viel zu lange und zu personalintensiv, so Sperling. Da kam die neue Pflasterverfuger-Station PVS von Hunklinger wie gerufen. Jetzt erledigt 1 Mann 3.000 m² in weniger als 3 Tagen, inklusive dem Verteilen des Fugenmaterials und dem abschließenden Reinigen der Pflasterfläche.

Arbeitsabläufe vereinfacht und beschleunigt

Sperling und seine Mitarbeiter testeten die Pflasterverfuger-Station auf der Baustelle und entschieden sich noch am Vorführtag für das neue Gerät. Jetzt fährt nur ein Mitarbeiter mit seiner Gerätschaft zur Baustelle. Der Radlader steht auf dem Transporter, der gesamte Verfuger auf dem Anhänger. Auf der Vorführ-Baustelle gab es wie so oft nur einen Hauswasseranschluss für ca. 3.000 m² verlegte Pflasterfläche. Einmal angeschlossen, befüllt sich die Füllstation des PVS automatisch, stoppt selbstständig und füllt nach der Wasserentnahme wieder nach. Die Zeit der ersten Tankbefüllung nutzt ein E+S Mitarbeiter für das dosierte und gleichmäßige Verteilen des Fugenmaterials mit dem Absander. Anders als mit der Hand wird dadurch nur so viel Sand wie wirklich nötig verteilt. Das spart Zeit für das spätere Abkehren.

Einkehren effizient und wassersparend

Vor allem aber ist das gleichmäßige Aufbringen des Fugenmaterials in der richtigen Menge die notwendige Voraussetzung für ein möglichst effizientes Einkehren - egal ob mit oder ohne Wasser. Mit seinen Gabelzinken nimmt der Radlader das Einkehrgerät aus der Pflasterverfuger-Station auf und befüllt den mobilen Tank mit 300 l Wasser in weniger als 2 Min. Intuitiv bedient der Laderfahrer das Einkehrgerät. In einer ersten Runde kehrt er den Sand noch trocken ein. Damit füllen sich die Fugen schon etwas und Wasser wird gespart. In der zweiten Runde wird es nass. Sobald die Besen den Boden berühren, läuft das Wasser über die sich drehenden Besen auf den Sand. Am Ende der Pflasterfläche hebt der Fahrer das Hubgerüst an und schon stoppt die Wasserzufuhr. Wasser sparen und Wasserlöcher vermeiden, heißt hier die Devise.

Auch Abfegen maschinell möglich

Zum Abfegen des überschüssigen Fugenmaterials wartet der Absander mit seiner Kehrvorrichtung im Regalsystem des PVS. Nach getaner Arbeit werden die Geräte wieder sicher in der Station verstaut. Lorenz Hunklinger, Geschäftsführer von Hunklinger allortech, betont, dass die Pflasterverfuger-Station genau für diese typische Baustellensituation entwickelt wurde. Ein Mann könne bis zu 1.000 m² Pflasterfläche pro Tag verfugen. bi