Wildkrautentfernung: Heißwassermethode für den Privatgarten

ICHENHAUSEN, 01.09.2017 – Mit seinem neuen, patentierten Heißwasser-Unkrautvernichter Therbio bietet scheppach ein System, welches Löwenzahn, Giersch und Co. im Garten bekämpft. Darüber hinaus lässt sich das Gerät auch für weitere Anwendungen abseits der Wildkrautentfernung verwenden.

Der Therbio von Scheppach in Aktion
Auch Unkraut in Fugen und Ritzen wird mit dem Therbio mit Heißwasser vernichtet. | Foto: scheppach

Der 20 Liter-Tank des Therbio wird mit herkömmlichen Wasser ohne weiteren Zusätze befüllt und an der Steckdose auf eine Temperatur von maximal 99 ° erwärmt. Für einen vollen Tank werden ca. 30-45 Min. benötigt. Die Temperatur kann jederzeit über das integrierte LCD-Display abgelesen werden. Der Tankinhalt wird durch eine thermische Isolierung auf Temperatur gehalten, während der integrierte Lithium-Ionen-Akku auch bei längerem Einsatz in großen Gärten die Wasserpumpe mit Strom versorgt. Dann geht es dem lästigen Unkraut an den Kragen. Mit einem gezielten Heisswasser-Strahl trifft der Therbio nicht nur das Blattwerk, sondern das erhitzte Wasser dringt bis zur Wurzel vor und zerstört die Zellstruktur nachhaltig. Das Unkraut verrottet auf natürliche Art und Weise. Benachbarte Bepflanzung wird nicht beschädigt.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten

Mit dem Therbio könnten im Winter zugefrorene Autotüren oder Gartenwasserhähne und Wegplatten von Eis befreit werden, schlägt der Hersteller vor. Da das Gerät mit seinen großen Rädern und dem bequemen Handgriff auch gut zu transportieren ist, dient es auch als Bewässerungshilfe für Gartenregionen, die mit dem Gartenschlauch nicht mehr erreicht werden. bi