Betonpflaster fachgerecht und zügig verlegen

ERDMANNHAUSEN, 11.10.2017 – Bei Pflasterungen entscheidet der Unterbau maßgeblich über das spätere Ergebnis. Mit den Geräten und Maschinen von Probst haben Pflasterer Werkzeuge an der Hand, mit denen Pflasterungen Qualität hochwertig ausgeführt und darüber hinaus Knie und Rücken geschont werden.

Der Teleskop-Abzieher von Probst sorgt für ein ebenes Feinplanum
Ein ebenes und tragfähiges Feinplanum lässt sich z. B. mit dem Teleskop-Abziehsystem TAS-Uni von Probst erstellen.

Der Schlüssel zur Langlebigkeit eines Betonpflasters liegt in der korrekten Verlegung. Um langfristig vor z.B. Absenkungen sicher zu sein, muss alles sauber ausgeführt sein: Planum, Verlegung und Verfugung. Wie gut das „Oben“ Belastungen Stand hält, entscheidet die Qualität des „Unten”. Eine Faustregel besagt: Auf 4 m Länge darf die Unebenheit des Planums nicht mehr als 1 cm betragen. Vollautomatische Systeme wie z.B. der Flächenfertiger Powerplan PP oder das Levelking Planierschild von Probst nutzen dafür Ultraschall-Skis, Laser- oder Neigungssensoren. Aufgrund ihrer Technologie lassen sich damit sowohl das Grob- als auch das Feinplanum jeweils mit nur einem Arbeitsgang einbauen. Mit dem Flächenfertiger können bspw. bis zu 10.000 m2/ Tag auf korrekter Höhe eingebaut werden.

Die Verlegezange von Probst
Mit der Verlegzange HVZ-Genius wird der
Minibagger zur Pflasterverlegemaschine.
| Fotos: Probst

Qualität des Planums entscheidend

Die Qualität, die das Planum vorlegt, muss beim Verlegen weiter hoch gehalten werden. Ein ebener und geradliniger Verlauf mit gleichmäßigen Fugenachsen ist darum nicht nur eine Frage der Optik, sondern auch der Qualität. Denn Oberflächenwasser kann ungestörter ablaufen und sammelt sich nicht ungewollt. Für das Verlegen verschiedener Verbundsteinformen bietet Probst eine Vielzahl hydraulischer Anbauzangen, die an Radlader, Kompakt- oder Minibagger oder auch an die Multimatic- oder Pavermax-Verlegemaschinen des Herstellers angebaut werden können. Die Anbauzangen verfügen über eine Abdrückeinrichtung, die beim Öffnen der Zange die Steine vollautomatisch auf das Planum drückt. Ein Verkanten der Steine und damit eine Beeinträchtigung des Planums wird vermieden und das Fugenbild gleichmäßig ausgestaltet. Gut eingefegte oder eingeschlämmte Fugen schließen die Arbeit ab. Mit dem Pflasterverfugungsgerät Easyfill von Probst geht diese Arbeit fast von alleine. Für größere Flächen eignen sich Einkehrbesen, die an Trägermaschinen oder an Probst-Verlegemaschinen angebaut werden können. All diese Geräte bürsten das Material in alle Fugen-Vertiefungen und tragen damit zur Stabilität der Fläche bei. bi