Jakobskraut adé

HERFORD, 26. März 2015 - Wie wird man dem giftigen Jakobskraut Herr? Fiskars Unkrautstecher setzt an den Wurzeln an und beseitigt Unkraut mitsamt Wurzelbart.

Mit dem Unkrautstecher einstechen, Jakobskreuzkraut herausziehen, fertig. | Foto: Fiskars

Die bis zu einem Meter hohen Pflanzen sind in Deutschland auf dem Vormarsch und breiten sich schnell aus. Sie sind auf Weiden, Wiesen oder Straßenböschungen zu finden. Das Jakobskreuzkraut (Senecio jacobea) ist eine heimische, meist zweijährige Pflanze, die aus Blattrosetten wächst. Das Kraut enthält giftige Pyrrolizidinalkaloide, die tödliche Leberschäden verursachen können. Wenn Tiere die Stoffe fressen, entstehen beim Abbau in der Leber toxische Verbindungen, die Funktionsstörungen der Organe hervorrufen. Blühendes Jakobskreuzkraut enthält das meiste Gift, schmeckt aber bitter und riecht beim Zerreiben unangenehm. Im Rosettenstadium dagegen sind die Pflanzen nicht bitter und werden von Weidetieren gefressen. Ebenfalls gefährlich ist getrocknetes Jakobskreuzkraut, wenn es auf gemähten Weiden liegen bleibt oder in das Futtermittel gerät. Es verliert den bitteren Geschmack, aber nicht das Gift.

Als Rosette sieht Jakobskreuzkraut fast wie Rucola oder Löwenzahn aus und kann damit verwechselt werden. Daher ist auch im heimischen Garten, in dem Kinder spielen, Vorsicht angesagt. Im ersten Jahr entwickeln sich bei der Pflanze zunächst die Rosetten, im zweiten Jahr bilden sich Sprossachsen (Stängel) mit Blütenständen. Das Kreuzkraut sollte idealerweise im Rosettenstadium, spätestens in der Blütezeit zwischen Juni und Oktober entfernt werden, bevor es sich mit seinen pusteblumenähnlichen Samen weiter verbreitet. Achtung: Bereits blühende Pflanzen dürfen nicht einfach auf den Kompost geworfen werden oder liegen bleiben, da sie noch aussamen können.
Für die Entfernung von Jakobskreuzkraut ist der Fiskars Unkrautstecher konzipiert worden. Mit ihm kann das giftige Kraut im Rosettenstadium rückenschonend im Stehen entfernt werden. Bei bereits blühenden Pflanzen ist es wichtig, die Greifarme des Unkrautstechers dicht an der Stängelbasis in den Boden zu stechen. Der Unkrautstecher packt die Pflanzen mit den Greifarmen von allen Seiten tief im Boden und man kann sie samt Wurzelbart herausziehen. www.fiskars.com

bi

> Dieser Artikel wurde in der bi-GaLaBau 3/2015 veröffentlicht.