Unterstützung von GaLaBau-Betrieben durch die Politik

LEINFELDEN-ECHTERDINGEN, 03.01.2018 – Am 10. November besuchte Reinhold Pix (MdL), Bündnis 90 die Grünen, die beiden GaLaBau-Betriebe Vertiko in Kirchzarten und flor-design in Freiburg, um sich einen besseren Überblick über die Chancen und Risiken der Branche zu verschaffen.

Besuch eines Grünen-Politikers bei GaLaBau-Betrieben in BW
(v.l.n.r.): Tobias Buchen (flor-design), Reiner Bierig, Reinhold Pix (MdL), Raphael Wegenast  und Oliver Senn (flor-design).

Beim Gespräch mit dabei war auch Geschäftsführer Reiner Bierig vom Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg. „Der Klimawandel ist in aller Munde, der Ruf nach mehr Grün in den verdichteten Städten wird stetig lauter – bei diesen Problemstellungen kann der Garten- und Landschaftsbau ein großes Stück weit Abhilfe schaffen“, erläuterte Vertiko-Geschäftsführer Stefan Brandhorst und sagte weiter: „Aber wir benötigen dazu ganz offensichtlich noch mehr Unterstützung seitens der Politik.“  Dazu Reinhold Pix: „Zur Verbesserung des Mikro- und Stadtklimas kann die Fassaden- und Dachbegrünung, die wir in der letzten Legislatur in der Landesbauordnung verankert haben, einen erheblichen Beitrag leisten. Jetzt geht es darum den nächsten Schritt zu tun und auch die Umsetzung zu erleichtern. Gleichzeitig muss uns daran gelegen sein das Grün in der Stadt zu erhalten und auszubauen. Für die Menschen, die dort leben, und für die Biodiversität.“ 

Mehr Gelder für öffentliche Grünanlagen

„Deshalb darf Nachverdichtung unter keinen Umständen zu Lasten von Grün- und Freiflächen gehen und es müssen definitiv mehr Gelder in die Pflege und Unterhaltung öffentlicher Grünanlagen fließen“, so Geschäftsführer Bierig. „Städte und Kommunen sollten umfangreich über die neuen Fördermöglichkeiten des Bundes informiert werden, denn dieser stellt 50 Mio. Euro für „Grün-Investitionen“ zur Verfügung! Auch fiskalische Anreize für Gewerbe und Privathaushalte in Sachen Dach- und Fassadenbegrünungen wären ein weiterer Baustein für mehr Grün in den Städten.“ Dach- und Fassadenbegrünungen sind auch das Stichwort beim Thema Insekten- und Bienensterben. „Hier können auf vielfältige Weise und sogar in engsten Ballungsgebieten neue Lebensräume für Insekten geschaffen werden“, so Oliver Senn, Betriebsleiter und Prokurist bei flor-design. bi