Deula-Ausbildung mit neuer Maschinentechnik

FREISING, 14.02.2018 – Das Rüstzeug für die grüne Branche vermittelt die Deula Bayern mit nagelneuen Baumaschinen. Dies ist nicht nur für die Ausbildungsstätte, sondern auch für den Hersteller der Maschinen von Vorteil. Praxisnahe Ausbildung ist somit garantiert.

Minibagger im Ausbildungsbetrieb der Deula
Vorbereitung auf den Berufsalltag mit dem Cat Minibagger. | Foto: Deula

Das Berufsbildungszentrum schließt Wissenslücken mit der überbetrieblichen Ausbildung, die für Unternehmen einen immer höheren Stellenwert hat. GaLaBau-Azubis bekommen im Schulungszentrum in Freising innerhalb von 3-6 Wochen das nötige theoretische und praktische Know-how vermittelt. Dazu zählen technische Grundlagen, wie etwa der Umgang mit den Maschinen, deren Wartung und Pflege, sowie Ladungs- und Arbeitssicherheit, um darin Routine zu erhalten. Damit der Nachwuchs mit seinem Wissensstand auf Höhe der Zeit ist, investiert die Deula regelmäßig in den neuesten Stand der Technik – wie soeben in zwei kompakte Baumaschinen von Cat.

Kompaktgeräte für Schulungszwecke

Anhand des Radladers 908M und Minibaggers 305.5E sollen GaLaBauer so praxisnah wie möglich auf ihren Beruf vorbereitet werden. „Natürlich können wir nicht jedes Jahr in Baumaschinen investieren, doch mit unserem Investitionszyklus haben wir einen guten Mittelweg gefunden“, so Marc Schlegel, Betriebsleiter und Ausbilder in Freising. Viele Stunden haben die Vorgänger, ein Cat Radlader 906H2 und ein Cat Minibagger 303.5E CR, nicht vorzuweisen, die inzwischen 4 Jahre alt waren. Für den Austausch der Geräte inklusive der Werkzeuge wie Tief- und Grabenräumlöffel, Gabeln und Schaufel sorgte die Zeppelin Niederlassung München und ihr Verkäufer Wolfgang Brecht. „Wir erreichen mit den Maschinen innerhalb eines Jahres an die 250 bis 300 Betriebsstunden. Im Vergleich zu einem Unternehmen mag das zunächst wenig sein. Doch schließlich bewegen wir nur Kompaktgeräte und das auch nur zu Schulungszwecken. Bei uns wird damit nicht kontinuierlich unter Volllast gearbeitet und somit zeigen sich an den Maschinen auch kaum Abnutzungserscheinungen, zumal die Pflege und Wartung ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung ist“, erklärt er.

Maschinen als Werbeträger

Gleichzeitig tragen die Azubis auch ihr Wissen in die Betriebe. „Daher sind die Neumaschinen auch Werbeträger, mit denen sich unsere Kursteilnehmer vertraut machen und Erfahrung sammeln können. Es macht eben doch einen Unterschied, ob man die Leistungsdaten nur von einem Werbeprospekt her kennt, oder im wahrsten Sinne selbst erfährt, wie es damit steht“, so Schlegel. Vielfach können Ausbildungsbetriebe nicht alle Aufgaben abdecken oder Fertigkeiten vermitteln, die ein GaLaBau-Azubi können muss – hier springt die Deula ein. In Freising lernen sie verschiedene Aufgaben aus der Praxis, wie z. B. Trockenmauerbau oder die Bauwerksbegrünung. Da geht es zwar nicht schwerpunktmäßig um Baumaschinentechnik, so Schlegel, doch sollen die neuen Maschinen schwere Lasten heben, falls es die Aufgabe erfordert, und die Teilnehmer bei unterschiedlichen Arbeiten und Übungsbaustellen unterstützen. bi