Rasen aus der Akkumaschine

ASCHEBERG, 24.08.2016 – Die Akkutechnik setzt sich mittlerweile verstärkt in Baumaschinen durch. Eine der neuesten Erfindungen kommt aus dem westfälischen Ascheberg von der Firma Othmerding Maschinenbau: Die weltweit erste akkubetriebene Rasenbaumaschine, die auf der GaLaBau in Nürnberg vorgestellt wird.

Die Rasenbaumaschine von Othmerding
Die Akku-Rasenbaumaschine ist auch in lärmsensiblen Gebieten jederzeit einsetzbar. | Fotos: Othmerding
Geschäftsführer Othmerding
"Durch das flächendeckend gleichmäßige
Aussaatverfahren kann ein professionelles
Ergebnis mit unserer Akku-Rasenbau-
maschine erzielt werden," so Geschäftsführer
Torben Othmerding.

Die Rasenbaumaschine kombiniert die bereits angebotene akkubetriebene Bodenwalze "Stroll" mit einem neu entwickelten Säaggregat. Dadurch verwandelt sich die Bodenwalze im Handumdrehen in eine Saatkombination. Mit einer Gesamtbreite von 79 cm passt das kompakte handgeführte Gerät durch jedes Gartentor. Mit ihrer zweigeteilten Walzenbandage ist die Saatkombination auch auf schwer zugänglichen Flächen einsetzbar. Nahezu geräusch- und emissionslos lassen sich damit laut Herstellerangaben Flächen von 1.500 Quadratmeter mit einer einzigen Akkuladung bearbeiten.

Gleichmäßigeres Saatbild

Ein weiterer Vorteil ist der stufenlos einstellbare Saatgutaustritt aus dem Säaggregat, welcher ein gleichmäßiges Saatbild zur Folge hat. Die nachlaufende Rüttelegge sorgt für die gleichzeitige Einebnung des Bodens und für die Bedeckung der Saat. Die anschließende Walze erhöht den Bodenkontakt des Saatguts und sorgt so für ein besseres Anwachsen. Die Geschwindigkeit der handgeführten Maschine ist ebenfalls stufenlos regulierbar, maximal werden 5 km/h erzielt. Das Basisgerät der 190 kg schweren Akku-Bodenwalze lässt sich z.B. auch zum Anwalzen von wassergebundenen Wegedecken oder für die Pflege von Tennis- und Golfplätzen einsetzen.