Komatsu erzielt Rekordumsatz

KIEL, 01.11.2017 – Im ersten Halbjahr des japanischen Fiskaljahres, das am 30. September 2017 endete, erzielte Komatsu umgerechnet rund 8,8 Milliarden Euro Umsatz – 45 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Gewinn verbesserte sich um 75 Prozent.

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Vor allem das anziehende Bergbaugeschäft und die Übernahme von Joy Global haben Komatsu von April bis September 2017 Traumumsätze beschert. | Foto: Komatsu
Der Umsatzanstieg ist unter anderem auf die außerordentlich guten Geschäfte mit Bau- und Bergbaumaschinen sowie industriellen Ausrüstungen in China, Indonesien und anderen Märkten zurückzuführen; außerdem ist in den Zahlen erstmals auch der Umsatz aus dem Bergbaumaschinen-Geschäft des im April übernommenen US-Herstellers Joy Global enthalten, umgerechnet etwa 1,1 Milliarden Euro. Komatsu hat in diesem Jahr auch mit dem Verkauf der neuen Strich-11-Baggergeneration begonnen.

In Nord-, Mittel- und Südamerika trug das Mininggeschäft wesentlich zu dem Umsatzsprung von Komatsu bei. In Japan stiegen die Verkäufe durch die verstärkte Nachfrage von Vermietunternehmen vor dem Inkrafttreten einer neuen Abgasnorm. Stabil war die Nachfrage aus Europa mit Deutschland als größtem Markt. In den GUS-Staaten wurde die Nachfrage getrieben durch die anhaltend starke Nachfrage nach Bergbaumaschinen, vor allem in der Gold- und Kohleindustrie. In China wurden Baumaschinen für Infrastrukturprojekte stark nachgefragt. Für das Fiskaljahr 2017, das am 31. März 2018 endet, peilt Komatsu umgerechnet 17,6 Milliarden Euro Umsatz an, 29 Prozent mehr als im von ungünstigen Wechselkurseinflüssen gekennzeichneten Fiskaljahr 2016.