FRD auf der Steinexpo: Großer Hammer statt Sprengung

KIEL, 15.08.2017 – Wo Sprengungen im Gewinnungsbetrieb nicht möglich sind, kann Festgestein auch mit dem Hydraulikhammer gelöst werden. FRD zeigt auf der Steinexpo den neuen 6,5-Tonnen-Hammer FXJ 770 für Bagger von 44 bis 75 Tonnen Dienstgewicht.

FRD Hydraulikhammer FXJ 770
FRD-Hydraulikhammer FXJ770 für Trägergeräte von 44-75
Tonnen. | Foto: FRD

Die selektive Gewinnung im Direktabbau mit Großhydraulikhämmern ist eine Methode, die bereits zahlreiche Betreiber anwenden. In vielen Steinbruchbetrieben erfordern Einschränkungen und Auflagen des Umweltschutzes den Einsatz von großen Hydraulikhämmern als ein alternatives Abbauverfahren. Zudem können damit oft bessere Rohstoffqualitäten erzielt werden, die höhere Verkaufserlöse einbringen.

Das neueste Modell FXJ 770 ist im Gewinnungsbetrieb zuhause. Sein „Multi and Self Cleaning System“ ermöglicht maximalen Schutz des Schlagwerkes und verlängert die Lebensdauer der Verschleißteile. Dazu gehören ein Anschluss zur Zwangsbelüftung, ein veränderbarer Schlagkolbenhub für bedarfsabhängige Leistung und eine patentierte 2-Punkt Staubabdichtung am Meißel. Der FXJ 770, wie die gesamte Serie, kann damit auch ohne Umbaumaßnahmen universell eingesetzt werden: im Direktabbau, in der Knäpper-Bearbeitung und unter Wasser. Mit einem Dienstgewicht von 4.800 kg kann der FXJ770 an Trägergeräten zwischen 44 und 75 Tonnen Dienstgewicht eingesetzt werden.

Der neu gestaltete Steuerblock reduziert die Öltemperatur, ein größerer Kolbenspeicher und der höhere Speicherdruck größerer Schlagkolben erhöht laut FRD die Leistung um 20 bis 30 Prozent. Optimierte Schmierkanäle mit integriertem Düsensystem ermöglichen die bestmögliche Fettverteilung des Buchsensystems und der Meißelhaltekeile. Die neu gestaltete obere Meißelführungsbuchse mit integriertem Prellring gewährleistet eine optimale Kräfteableitung.FRD auf der steinexpo 2017: Stand C63


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