H+H übernimmt Kalksandstein-Geschäft von HeidelbergCement

KOPENHAGEN/WITTENBORN, 15.12.2017 – Der Porenbetonhersteller H+H International A/S wird das Kalksandsteingeschäft von HeidelbergCement in Deutschland und der Schweiz übernehmen. Damit wird der dänische Konzern zum zweitgrößten Anbieter von Kalksandsteinprodukten in Europa.

Fahne mit dem Logo von H+H
Mit der Übernahme gehören die Heidelberger Kalksandstein GmbH sowie die KS-Quadro Bausysteme GmbH und die Hunziker Kalksandstein AG demnächst zu H+H International.

Mit der Übernahme werden die Heidelberger Kalksandstein GmbH sowie die KS-Quadro Bausysteme GmbH und die Hunziker Kalksandstein AG 2018 in die H+H International A/S integriert. Der Abschluss der Übernahme wird für das erste Quartal 2018 erwartet. Die Akquisition ist Teil der Wachstumsstrategie von H+H. Ebenfalls in diesem Jahr erfolgte bereits die Übernahme des polnischen Kalksandstein-Produzenten Grupa Silikaty. Damit kommt die Gruppe ihrem Ziel, in ganz Europa zu einem wichtigen Hersteller von Mauersteinen zu werden, einen deutlichen Schritt näher.

Meilenstein für H+H in Europa

„Diese strategische Akquisition ist ein Meilenstein in der Entwicklung von H+H in Europa und vor allem in Deutschland“, erklärte heute Heinz-Jakob Holland, Geschäftsführer der H+H Deutschland GmbH. „Vor allem das Engagement der H+H Deutschland GmbH im Marktsegment des mehrgeschossigen Wohnungsbaus erhält durch die Integration der KS-Werke in Deutschland und der Schweiz Rückenwind.“ Aus der Integration des Kalksandsteingeschäftes mit Fabriken im Nordosten und Südwesten Deutschlands ergäben sich vielfache Chancen.

Heinz-Jakob Holland

„H+H Deutschland wird durch die bevorstehende Erweiterung seines Produktangebotes bundesweit zu einem noch attraktiveren Partner für den Baustoffhandel und seine Kunden im Baugewerbe.“ Heinz-Jakob Holland, Geschäftsführer der H+H Deutschland GmbH.

Heidelberg Kalksandstein produziert in acht Fabriken und hält einen soliden zweiten Platz unter den deutschen Kalksandsteinproduzenten. Der Umsatz liegt 2017 schätzungsweise bei etwa 65 Millionen Euro.