Hobas und Amiantit Europe fusionieren

DAMMAM (Saudi-Arabien)/ KLEIN ST. PAUL (Österreich), 04.09.2017 – Zwei Konkurrenten vereint: Die GFK-Rohr-Spezialisten Amiantit Europe (inklusive Flowtite Technology) und Hobas haben sich zwecks gemeinsamer europäischer Geschäftsaktivitäten zusammengeschlossen. Hauptsitz für das neue Unternehmen Amiblu ist Klagenfurt (Österreich).

GFK-Rohr von Hobas
Durch die Fusion von Amiantit und Hobas entsteht der weltweit größte Hersteller von GFK-Rohrsystemen. | Foto: Hobas

Die vertragliche Übereinkunft zwischen der Kärntner WIG Wietersdorfer Holding GmbH, als Mutterkonzern von Hobas, und der Saudi Arabian Amiantit Company SAAC, als Eigentümerin von Amiantit Europe, erfolgte bereits im Dezember 2016. Anfang August genehmigte die Europäische Kommission das Joint Venture. Beide Unternehmen halten jeweils 50 Prozent an Amiblu, das an insgesamt sieben europäischen Standorten über 1.500 Mitarbeiter beschäftigt. Damit ist das neue Unternehmen derzeit weltweit größter Hersteller von GFK-Rohrsystemen. Die Marken Hobas und Flowtite sollen weitergeführt werden.

„Starke Plattform für weiteres Wachstum“

Bei Amiblu ist man sich einig, dass die Fusion beider Unternehmen den europäischen Sektor für GFK-Rohre gegenüber dem gesamteuropäischen Rohrmarkt wesentlich stärken wird. Man verspricht sich jedoch nicht nur ein größeres Wachstum gegenüber Anbietern traditioneller Rohrtechnologien (vor allem Guss, Stahl und Beton), sondern auch neue und wichtige Impulse für künftige Infrastrukturprojekte in ganz Europa. Beide Unternehmen setzen nach eigenen Angaben auf eine „Kultur der kontinuierlichen Innovation“ und „bedingungslose Kundennähe und -zufriedenheit“. „Die technologische Spitzenposition von Amiblu bei GFK-Lösungen für Wasseranwendungen bietet uns eine starke Plattform für weiteres internationales Wachstum, zum Beispiel in Asien, Lateinamerika und Afrika“, betont Claus Brun, CCO International von Amiblu. „Wir haben große Ambitionen und freuen uns darauf, in den globalen Wettbewerb mit anderen technischen Lösungen zu treten.“