Aufträge von A wie Abriss bis
Z wie Zimmerarbeiten.



Vergaberechtsreform 2016

Die Vergaberechtsreform für den Oberschwellenbereich wurde in Deutschland am 18. April 2016 abgeschlossen. Seitdem gilt für alle Vergaben oberhalb der EU-Schwellenwerte ein neues Vergaberecht.
 
Mit der Vergaberechtsreform 2016 wurden drei EU-Richtlinien aus dem Jahr 2014 in nationales Recht umgesetzt:

Zur Umsetzung der Richtlinien in deutsches Recht wurde mit dem Gesetz zur Modernisierung des Vergaberechts (VergRModG) insbesondere Teil 4 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) überarbeitet. Das novellierte GWB umfasst die wesentlichen Vorgaben zur Vergabe von öffentlichen Aufträgen und von Konzessionen oberhalb der maßgeblichen EU-Schwellenwerte.

Die Vergabeverordnung (VgV), die Sektorenverordnung (SektVO), die Verordnung über die Vergabe in den Bereichen Verteidigung und Sicherheit (VSVgV) und die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen, Abschnitt 2 - Vergabebestimmungen im Anwendungsbereich der Richtlinie 2014/24/EU (VOB/A - EU) regeln die Einzelheiten des EU-Vergabeverfahrens.

Mit der Vergaberechtsreform 2016 wurden u.a. die Möglichkeiten gestärkt, in die verschiedenen Phasen des Vergabeprozesses soziale, ökologische und innovative Aspekte einzubeziehen (nachhaltige Beschaffung). Außerdem wurde die Pflicht zur elektronischen Kommunikation zwischen öffentlichen Auftraggebern und Bewerbern bzw. Bietern als eines der vom GWB vorgegebenen Grundprinzipien der Vergabe: „Für das Senden, Empfangen, Weiterleiten und Speichern von Daten in einem Vergabeverfahren verwenden Auftraggeber und Unternehmen grundsätzlich elektronische Mittel“ eingeführt. Für Unternehmen wurde der Nachweis der Eignung vereinfacht.

Auch das Vergaberecht für Unterschwellenvergaben wird reformiert.

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