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Wer vergibt Aufträge?

Autorin: Melanie Würtz
Wer vergibt Aufträge? Der Unterschied zwischen privaten und öffentlichen Auftraggebern.


Öffentliche Auftraggeber

Öffentliche Auftraggeber in Deutschland vergeben jährlich Aufträge in Höhe eines dreistelligen Milliardenbetrages an private Unternehmen. Alle öffentlichen Auftraggeber sind an das Vergaberecht und seine Vorschriften gebunden. Deshalb werden öffentliche Aufträge in der Regel ausgeschrieben.

Öffentliche Auftraggeber werden auch als Vergabestelle bezeichnet. Gleichzeitig bezeichnet der Begriff Vergabestelle die Abteilung des Auftraggebers, die es zur Aufgabe hat, die Vergabe durchzuführen.


Wer ist öffentlicher Auftraggeber?

Wer öffentlicher Auftraggeber ist, regelt das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zu den öffentlichen Auftraggebern gehören vor allem Bund, Länder, Städte und Gemeinden.
Hinzu kommen weitere staatliche Auftraggeber wie Bundesbehörden, Zweckverbände, Körperschaften (z.B. Sozialversicherungsträger wie Krankenkassen), Anstalten, Stiftungen des Öffentlichen Rechts, Universitäten, Kultureinrichtungen (z.B. Bühnen und Theater), Stadtwerke und andere kommunale Eigenbetriebe.
Öffentliche Auftraggeber sind aber auch Unternehmen und Einrichtungen, die auf dem Gebiet der Trinkwasser- oder Energieversorgung oder des Verkehrs tätig sind (Sektorentätigkeiten).


Private und gewerbliche Auftraggeber

Rein private und gewerbliche Auftraggeber beschaffen Bauleistungen, Waren und Dienstleistungen für ihren privaten und gewerblichen Bedarf. Sie verwenden dafür in der Regel keine öffentlichen Mittel. Sie sind nicht an das Vergaberecht gebunden und können frei wählen, mit wem sie einen Vertrag schließen.
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