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Wertgrenzen bei Ausschreibungen

Autor: Lasse Lommel
Wertgrenzen regeln im Unterschwellenbereich, ob beschränkt ausgeschrieben werden darf, eine Öffentliche Ausschreibung nötig ist oder ob sogar die freihändige Vergabe eines Auftrags zulässig ist.

Wertgrenzen im Unterschwellenbereich erlauben es dem Auftraggeber, Aufträge mit Auftragswerten unterhalb bestimmter Grenzwerte ohne besondere Begründung beschränkt auszuschreiben oder freihändig zu vergeben.
So können gemäß VOB/A Bauaufträge ohne besondere Begründung beschränkt ausgeschrieben werden, wenn sie folgende Auftragswerte nicht überschreiten:

  • 50.000 Euro für Ausbaugewerke (ohne Energie- und Gebäudetechnik), Landschaftsbau und Straßenausstattung
  • 150.000 Euro für Tief-, Verkehrswege- und Ingenieurbau

Bauaufträge dürfen ohne weitere Begründung freihändig vergeben werden bis zu einem Auftragswert von 10.000 Euro.

Wertgrenzen unterschiedlich je nach Bundesland

In vielen Bundesländern gelten sogenannte Wertgrenzenerlasse. Diese legen fest, unterhalb welches Auftragswerts Leistungen beschränkt oder freihändig ausgeschrieben werden dürfen. Die Wertgrenzen der einzelnen Bundesländer weichen stark voneinander ab.
Die Auftragsberatungsstellen haben eine Übersicht über die in Bund und Ländern geltenden Wertgrenzen zusammengestellt.

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